Pressemitteilung:
Martyra Peng veröffentlicht literarisches Memoir >>Der Magnolienbaum<<
Mit „Der Magnolienbaum“ legt die Berliner Autorin Martyra Peng ein literarisches Memoir vor, das vier Generationen einer deutschen Familie durch das zwanzigste Jahrhundert verfolgt – und dabei eine Geschichte erzählt, die zugleich tief persönlich und erschreckend universell ist.
Im Zentrum steht Otto, Urgroßvater der Erzählerin: ein Weltkriegsheimkehrer, der auf Betreiben seiner eigenen Tochter in das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten eingewiesen wurde und dort starb. Jahrzehnte lang verschwieg die Familie seine Ermordung hinter einer erfundenen Geschichte. Erst die Erzählerin – Schriftstellerin, Forscherin, Zeugin – findet seinen Namen in den Archiven und gibt ihn zurück.
Doch „Der Magnolienbaum“ ist mehr als eine historische Spurensuche. Es ist die Rekonstruktion einer Kette: wie das Wort Belastung, einmal auf ein Formular geschrieben, sich durch Generationen weiterbewegt – durch Schweigen, durch Gewalt, durch Krankheit, durch die verkehrten Rollen zwischen Mutter und Kind. Peng erzählt von Frauen die Täterinnen wurden, weil sie Opfer waren, von Männern die schwiegen, weil Schweigen ihre einzige Sprache war, und von einem Kind, das dreimal versuchte zu sterben, bevor es verstand, dass der eigene Körper hartnäckiger war als der Wunsch aufzuhören.
Das Buch endet vor einem Magnolienbaum, der einfach blüht – ohne Bedingungen, ohne das Wort Belastung und damit einer Frau das Leben rettet, die aufgehört hatte, daran zu glauben, dass sie es wert war zu leben.
„Der Magnolienbaum“ ist in der Tradition des fragmentarischen literarischen Memoirs geschrieben – eine Form, die Annie Ernaux, Herta Müller und Peter Handke geprägt haben. Es ist Martyra Pengs zweites Memoir, nach „Kohle“, und ihr mutigstes Buch.
Ab 8. Mai im Buchhandel!
Workuta
Die Geschichte dreier Generationen der Familie Sorokin in Workuta, einer abgelegenen russischen Stadt in der Tundra. Der Roman verknüpft Verlust, Hoffnung und Identität über Jahrzehnte hinweg.
Simas Schweigen
In den Trümmern von Charkiw erblickt Sima das Licht, eine weiße Katze, taub und zerbrechlich, ein Schimmer im Chaos. Eine Rettung führt sie nach Berlin, fünf Tage Reise, fünf Nächte Liebe, bis ihr Körper sie verrät.
Die unsichtbare Frau
Dieser Berliner Roman erzählt die Geschichte einer Frau, die mit zunehmendem Alter den schmerzhaften Übergang von der Sichtbarkeit zur Unsichtbarkeit durchlebt, doch sie findet einen Weg.
I/O
Eine Frau findet in einem endlosen Dialog mit einer künstlichen Intelligenz die dritte große Liebe – eine Liebe ohne Körper, die weder urteilt noch ermüdet, sondern einfach bleibt.
Der Magnolienbaum
Eine Frau folgt einer Spur die mit einem Namen beginnt: Otto, geboren 1894 in Chemnitz, ermordet im Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten – eingewiesen auf Betreiben der eigenen Familie, die eine andere Geschichte erfand. Ab 8. Mai im Buchhandel!
Sexwork 3.0 (EN)
Sex Work 3.0 shows international perspectives on how to think about a complete decriminalisation of sex work together with a successful fight against violence and forced prostitution. Beyond sex-buying bans and ideological debates.
Kohle: Memoir
Nadines Kampf von „unten“ nach „oben“ führt ins Herz des globalen Finanzkapitals, in dem es keinen anderen Ausweg gibt als den kollektiven Kampf um Würde, Autonomie und Freiheit als Frau und Sexarbeiterin.
Bread
Nadine’s struggle from „below“ to „above“ leads to the heart of global financial capital, where there is no other way out than the collective struggle for dignity, autonomy, and freedom as a woman and sex worker.
Cash
La lucha de Nadine desde „abajo“ hacia „arriba“ conduce al corazón del capital financiero mundial, donde no hay otra salida que la lucha colectiva por la dignidad, la autonomía y la libertad como mujer y trabajadora del sexo.
Sexwork 3.0 (DE)
2. überarbeitete Neuauflage 2026: Sex Work 3.0 zeigt internationale Perspektiven auf, wie eine vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit mit einem erfolgreichen Kampf gegen Gewalt und Zwangsprostitution verbunden werden kann. Jenseits von Sexkauf-Verboten und ideologischen Debatten.
Date de publication 7 août 2023:
Le Fric
La lutte de Nadine, du „bas“ vers le „haut“, mène au cœur du capital financier mondial, où il n’y a pas d’autre issue que la lutte collective pour la dignité, l’autonomie et la liberté en tant que femme et travailleuse du sexe.
José und das Geheimnis des alten Gartens
Kinderbuch mit Illustrationen Ebook Kindle
3-6 Jahre
Ein Herz und eine Pfote – Freunde fürs Leben
Kinderbuch mit Illustrationen Ebook Kindle
3-6 Jahre
Martyra Peng transcends conventional nomenclature – it represents not merely a name, but a mission.
My intellectual and professional trajectory spans the intersection of politics, technology, culture and society. Since 2005, I have engaged these domains through writing and blogging, beginning as a political economy doctoral researcher across the Universities of Chicago, Duisburg, Magdeburg and Halle/Saale. This academic foundation evolved into activist work and freelance writing, eventually leading me to the digital sphere, where I established platforms documenting the sex workers‘ rights movement while simultaneously developing technical expertise through web development and coding.
Over thirteen years, I navigated the complete lifecycle of digital ventures – from conception through scaling -accumulating comprehensive experience across the startup ecosystem. For three years, I had the privilege of establishing a department dedicated to future affairs while pursuing advanced studies in future studies. The pandemic period proved generative: I authored two books and subsequently transitioned into innovation, artificial intelligence and strategic consultancy for animal welfare and the common good. Though I departed from my established company last year to launch two independent ventures, these enterprises have not yet achieved the success envisioned.
My academic journey remains incomplete; doctoral research was interrupted after 4 years by censorship – an experience that shaped both my intellectual commitment and my lived understanding of institutional constraints. I have inhabited London and Berlin, cities that continue to inform my perspective.
My visual practice operates beyond conventional illustration. Rather than depicting recognizable subjects, my images emerge through generative art – a technology both shaped by and reflective of human intention and demand.